Deutsche Provinz der
Salesianer Don Boscos

Steckbrief Pater Heinz Menz

Ob im Alltag oder in der Freizeit: Pater Heinz Menz (52 Jahre) ist gerne mit anderen unterwegs. Seien es Jugendliche aus den salesianischen Einrichtungen, Ehemalige mit ihren Familien, Angestellte oder Mitbrüder. Und auch als neuer Direktor der Salesianer Don Boscos in Aschau freut er sich auf genau diese Begegnungen.

Was ist Ihr Lieblingszitat von Don Bosco?
„Mut und immer wieder Mut. Hören wir nie auf, immer wieder Gutes zu tun.“ Dieses Zitat von Don Bosco hat schon mein Großvater verwendet und es gefällt mir auch heute noch. Wenn man etwas ­Gutes tun will, darf man ruhig das nötige Selbstbewusstsein haben und darf sich nicht sofort von anderen beirren lassen.

Was ist für Sie typisch salesianisch?
Nicht sofort aufzugeben, spontan zu sein, aber so, dass man die spontanen Entscheidungen auch verarbeiten und bewältigen kann. Darüber hinaus: Fröhlichkeit, ein unkompliziertes aufeinander Zugehen, Zuverlässigkeit und Kompetenz sowie seinen Glauben an Gott zwanglos, hoffnungsvoll und unverkrampft zu leben.

Wann ist für Sie ein Arbeitstag gelungen?
Wenn es neben den arbeitstechnischen Notwendigkeiten gelungen ist, einem (jungen) Menschen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert zu haben, oder selbst davon angesteckt worden zu sein.

Wie tanken Sie neue Kraft?
Das tägliche Gebet, die tägliche Eucharistiefeier und auch die tägliche Betrachtung (vor allem in Gemeinschaft) sind für mich eine wahre Kraftquelle; zudem Begegnungen mit Menschen, die es gut meinen. Sehr gerne bin ich auch mit anderen unterwegs in den Bergen (zu jeder Jahreszeit), wenn es die Zeit erlaubt. Der Blick auf die Schönheit und das Geschenk der Schöpfung Gottes geben mir dann neue Kraft.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?
Von Emmanuel Carrère „Das Reich Gottes“.
 
Worüber können Sie sich so richtig aufregen?
Über zwei Dinge: Ironie und Humor, der auf Kosten anderer geht.
 
Wie würden Sie sich selbst mit drei Adjektiven beschreiben?
Ehrlich, zuverlässig, optimistisch.
 
Wovon haben Sie als Kind immer geträumt?
Froh und glücklich zu werden, ohne meine Wurzeln (Familie, Herkunft, Freunde, Bekannte) zu vergessen.
 
Wer sind Ihre Vorbilder?
Jesus Christus, seine Mutter Maria, meine Eltern, Geschwister und Verwandten; dann Don Bosco und die eine oder andere Person, die eine innere Tiefe und Weite hat und die geprägt ist von einem reflektierten und den Menschen zugewandten Glauben bzw. die durch ihr aktives berufliches Leben „Lebensbotschaften“ an (junge) Menschen weitergibt, die diese aufbauen und zuversichtlich werden lassen.

Was ist Ihre schönste Erinnerung mit den Salesianern Don Boscos?
Es gibt viele Erinnerungen, für die ich sehr dankbar bin. Mit zu den schönsten gehören die Veranstaltungen „Come to Bosco“ (2009, 2012, 2015) oder auch der Katholikentag in Leipzig, als viele Engagierte für Familien, Kinder und Jugendliche ein inhaltliches Programm angeboten haben, welches nicht nur abgespult wurde, sondern mit viel Austausch und Fröhlichkeit verbunden war. Da war zu spüren, dass jeder – egal, wo er herkommt – gern mit dabei ist. Super waren auch die verschiedenen Radtouren mit Jugendlichen und ihren Familien in den vergangenen Jahren über die Alpen nach Turin oder in Richtung Norden.

Interview: Nicole Stroth, in: DON BOSCO MAGAZIN, Ausgabe 1/2018

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