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3 Fragen an Pater Reinhard Gesing, Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos

„Tut, was ihr könnt, Gott wird das Übrige hinzufügen.“ Dieses Zitat von Don Bosco hat Pater Reinhard Gesing schon in vielen Lebenslagen begleitet und motiviert. Auch in seinem neuen Amt als Provinzial der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos will er sich, im Vertrauen auf Gottes Hilfe, aktiv einbringen und dazu beitragen, dass die Pädagogik Don Boscos in allen salesianischen Einrichtungen ganzheitlich gelebt wird – zum Wohl der jungen Menschen.

Als neuer Provinzial übernehmen Sie viel Verantwortung für die Salesianer Don Boscos und die Zukunft des Ordens. Welche Leitlinie haben Sie sich dafür gesetzt?

Die Aufgabe des Provinzials ist es, dafür Sorge zu tragen, dass wir als Salesianer Don Boscos in Deutschland, zusammen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gemäß dem Evangelium Jesu Christi handeln, so wie es uns Don Bosco vorgelebt hat. Es geht also darum, die Frohe Botschaft für junge Menschen erfahrbar werden zu lassen – ganz besonders für diejenigen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen.

Wir leben in einer Zeit mit großen Herausforderungen und vielen Veränderungen. Da stellt sich für uns natürlich auch immer wieder die Frage, wie wir die Zeichen der Zeit erkennen und aus dem Geist Don Boscos heraus Antworten darauf geben können. Das ist letztlich auch die Frage nach unserer Identität, die vielen Salesianern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Seele brennt, und da möchte ich mich beteiligen, Lösungen und Antworten zu finden, die in die Zukunft führen.

Worin sehen Sie die Stärken des Ordens? Womit können die Salesianer Don Boscos auch in Zukunft punkten?

Ich glaube, dass unser Engagement für junge Menschen im Geist Don Boscos gesellschaftlich wie kirchlich eine hohe Anerkennung hat. Wenn es uns auch in Zukunft gelingt, am Puls der Zeit und für junge Menschen da zu sein, werden wir weiterhin Zuspruch und Unterstützung erfahren. Dafür bin ich sehr dankbar. Und je überzeugender wir unserem Auftrag gerecht werden, desto mehr regen wir auch junge Menschen dazu an, über ihre eigene Berufung nachzudenken. Das merken wir gerade in diesem Jahr. Viele fragen sich, wo es für sie eine Möglichkeit gibt, bei uns mitzuarbeiten – sei es als Salesianer, in der Don Bosco Familie oder in unseren Einrichtungen. Hier hoffe ich, dass wir vielen helfen können, auf ihrem Berufungsweg zu wachsen.

Von Benediktbeuern sind Sie jetzt nach München gezogen. Wie schwer ist Ihnen dieser Wechsel gefallen?

Für mich ist Benediktbeuern durchaus ein Stück zweite Heimat geworden und insofern ist es mir schon schwergefallen, Abschied zu nehmen. Aber ich glaube, Heimat oder Zuhause ist da, wo es Menschen gibt, die einem vertraut sind. Das erlebe ich ebenso in München und von daher bin ich zuversichtlich, dass ich mich auch hier wohlfühlen werde. Ohnehin ist es ja so, dass mein Lebensraum nicht auf München beschränkt ist. Meine Aufgabe bedeutet ja, immer wieder in allen Niederlassungen der Deutschen Provinz präsent zu sein und Beziehungen aufzubauen. Ich freue mich auf die vielen Begegnungen – vor allem mit den jungen Leuten, aber natürlich auch mit den Mitbrüdern, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit allen, die Freude daran haben, sich im Geist Don Boscos zu engagieren.

Interview: Nicole Stroth, in: DON BOSCO MAGAZIN, Ausgabe 5/2017

Bericht über die Amtseinführung von P. Reinhard Gesing als Provinzial

Der heilige Johannes Bosco
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Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren. Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit. Dabei hat Don Bosco, selbst aus einer ärmlichen Familie stammend, mit seiner „Pädagogik der Vorsorge“ besonders die benachteiligten und ausgegrenzten jungen Menschen im Blick.

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